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Dämmen - aber wie?    30.01.14 13:47

Im Grunde genommen sind drei Methoden der Dämmung am gängigsten; wir stellen sie nachfolgend im einzelnen vor.


1. die vorgehängte, hinterlüftete Fassade (auch „Vorhangfassade“ genannt); auf die Außenwände des Hauses wird dabei meist eine waagerechte Holzlattung geschraubt; der Raum dazwischen wird mit Wärmedämmplatten gefüllt. Die Stärke der Hölzer  harmoniert mit der gewünschten Dämmstärke. Auf die tragenden, also waagerechten Hölzer werden dann weitere, nunmehr senkrecht stehende Latten aufgeschraubt (dazwischen zirkuliert Luft, was auch Hinterlüftung heißt). Zu guter letzt können  die unterschiedlichsten Fassadenelemente (z. B. Kunststoffplatten im Klinkerdesign oder mineralische Beschichtungen) aufgebracht werden.

2. Wärmedämm-Verbundsysteme (kurz WDVS); hierbei werden die Dämmstoffe, meist Polystyrol-Platten oder Platten aus Mineralfasern bündig auf die Außenwand aufgeklebt und bei Bedarf auch mit der Wand verdübelt. Danach folgt eine verfestigende Schicht, also z. B. ein Armierungsmörtel, in den ein Armierungsgewebe eingebettet ist. Zum Schluss wird der Außenputz aufgetragen. Alle Schichten bilden also ein fest miteinander verbundenes Wärmedamm-System, daher der Name.

3. Wärmedämmputz; bei dieser Methode werden einem üblichen Kalk-Sand-Putz dämmende Stoffe beigemischt. Als Zuschlagstoffe werden z.B. Polystyrol, verschiedene Granulate oder Perlite verwendet (Perlite sind Steingranulate, die durch Erhitzen schaumartig aufgebäht werden). Es leuchtet ein, dass Dämmputz nur in begrenzter Schichtdicke aufgetragen werden kann, weshalb sein Einsatz meist auf Sonderfälle beschränkt bleibt.

Es gibt jedoch Fälle, beispielsweise durch den Denkmalschutz veranlasst, bei denen die vorstehend beschriebenen Dämmsysteme nicht möglich sind, weil die Fassade originalgetreu erhalten werden muss. In diesem Falle ist nur eine Innendämmung möglich.
Diese hat es aber „in sich“, denn im Unterschied zur Außendämmung ist sie handwerklich und konzeptionell anspruchsvoll und sollte deshalb nur nach Berechnungen von entsprechenden Fachleuten und durch Fachfirmen ausgeführt werden. Immerhin liegt die historische Fassade b. z. w. die Außenwand bei Dämmung der Innenflächen weiterhin im kalten, ungedämmten Bereich,  es besteht also die Gefahr von Bauschäden, zum Beispiel durch Tauwas-ser. Bei sachgemäßer Ausführung sind jedoch keine Schäden durch Feuchtigkeit oder Schimmel zu befürchten, wie der Innendämmung oft nachgesagt wird.
Ein Wärmeschutz von innen ist zwar auch mit Dämmtapeten möglich, doch deren Wirkung ist so bescheiden, dass sie kaum der Rede wert sind.

Speziell für die nachträgliche Dämmung von Schrägdächern hat die Firma Deutsche Rockwool eine Lösung gefunden, die es erlaubt, eine Zwischensparrendämmung und bei Bedarf danach auch eine Untersparrendämmung anzubringen, ohne dass die Dacheindeckung entfernt werden muss. Mit einer Zwischen- und Untersparrendämmung sowie einer feuchtevariablen Dampfbremse wird ein optimal aufeinander abgestimmtes System angeboten. Quelle: DEUTSCHE ROCKWOOL MINERALWOLL GMBH & Co. OHG, 45966 Gladbeck


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