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Parkett Badezimmer    17.01.14 11:39

Parkett im Bad - „Geht nicht“,  oder: „ist doch höchst unpraktisch“ – so reagieren die meisten Menschen auf die Frage, ob sie Parkettfußböden in ihrem Bad verlegen würden. Die Ablehnung scheint begründet, ist doch dringend zu befürchten, dass Wasser in die Ritzen läuft, die Stäbe oder Platten aufquellen und womöglich gar faulen.

Dennoch kann Parkett auch im Bad oder in der Küche verlegt werden; das erscheint extravagant,  weil im Hinblick auf das zu verwendende Material und die Pflege dieses Fußbodens einige wichtige Voraussetzungen zu erfüllen sind. Vor allem sollte massives Holz verwendet werden. Auf Spanplatten geleimte, dünne Parkettfurniere oder Laminat kommen nicht in Frage, ebenso Holzarten, die leicht quellen. Es ist also am besten, Harthölzer zu verwenden, also zum Beispiel  widerstandsfähige heimische Arten wie Eiche oder Buche, Teakholz, afrikanische Doussie oder auch rotbraun glänzendes Merbau-Holz aus Südostasien. Die letzten drei - vergleichsweise dunklen - Hölzer bieten sich an, wenn ein starker optischer Kontrast zu hellen Wandfliesen erwünscht ist.
Es ist in jedem Fall ratsam, das Parkett in Küche oder Bad von einem Fachmann zu verlegen lassen. Er wird darauf achten, dass die Fugen perfekt verklebt sind und eine adäquate Oberflächenbehandlung erfolgt. Dafür gibt es im wesentlichen zwei Möglichkeiten: man verwendet geöltes oder versiegeltes Holz. Sobald das Parkett fertig verlegt ist, erhält es eine abschließende Oberflächenbehandlung; entweder werden spezielle Lacke aufgetragen, oder es bekommt eine „letzte Ölung“. Geöltes Parkett erscheint für Feuchträume besser geeignet, weil es atmungsaktiv bleibt, Wasserdampf unbeschadet aufnehmen und auch wieder abgeben kann.

Der Fachmann wird weiterhin darauf achten, dass die umlaufenden Dehnungsfugen (der Abstand zwischen Parkett und Wand) in Küche oder Bad nicht offen bleiben, sondern mit einem geeigneten elastischen  Kitt geschlossen werden. Bei der Verlegung von Fliesen ist es selbstverständlich, dass sie kein Gefälle zur Wand hin aufweisen; das gilt erst recht für hölzerne Fußböden.
Einige Hersteller haben ein Parkett entwickelt, dass sich speziell für Küche und Bad eignet. Wer auf Nummer sicher gehen will, sollte sich im Handel gezielt danach erkundigen.

Soll das Parkett in solchen Feuchträumen lange Zeit Freude bereiten, ist auch bei den Spezialprodukten ein gewisser Pflegeaufwand unumgänglich. Es versteht sich von selbst, dass keine stehenden Wasserlachen geduldet werden dürfen. Spritzwasser sollte spätestens am Ende der Badbenutzung aufgewischt werden. Es ist außerdem ratsam, den Raum regelmäßig zu lüften, so dass keine übermäßige Luftfeuchtigkeit entstehen kann, die das Holz zum Quellen bringen könnte. Wer geöltes Parkett verwendet, sollte es von Zeit zu Zeit erneut einölen. Der geeignete Zeitpunkt ist spätestens dann gekommen, wenn das neue Öl gut vom Holz aufgenommen wird.

Wer das Ungewöhnliche liebt und dekorative Effekte mag, dem wird es wohl kaum etwas ausmachen, dass er seinen Fußboden im Bad etwas häufiger und sorgsamer pflegen muss.

Parkett, wie es typischerweise verwendet wird. So würde - zumindest oberflächlich - ein im Bad verlegter Parkettboden auch aussehen können. Doch entscheidend bei der Verlegung in Feuchträumen sind die "inneren Werte".


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