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Energiesparlampen, Watt und Lumen    13.08.12 14:46

Zu Zeiten der guten alten Glühbirne schien alles einfach: ihr Sockel passte immer, an ihr Licht war man gewöhnt und je mehr Watt sie hatte, desto heller schien sie, und auch Dimmen war kein Thema. Heute ist alles anders, denn wer zum Kauf von „Leuchtmitteln“ schreitet, muss mehrere Lektionen beherrschen.

Es beginnt bereits damit, dass man wissen muss, in welcher Art von Licht das neue Stück überhaupt erstrahlen soll: warmweiß, neutralweiß oder tageslichtweiß? Während Ersteres auf eine Ähnlichkeit mit gemütlichem Kerzenschein hoffen lässt, soll Letzteres dem Schein der Sonne nachempfunden sein; wer dazwischen schwankt, oder nicht weiß, was der Frau gefallen wird, greift zum neutralen Ton. Die Wissenschaftler unter uns wissen diese Nuancen in „K“ auszudrücken: unter 3.700 K strahlt eine Birne (darf man überhaupt noch so sagen?) in warmem Licht, über 5.300 K ähnelt der Ton zwar dem Tageslicht, aber er hat dann schon etwas Technisches an sich. „K“ ist das Kürzel für Kelvin, neben Celsius eine Maßeinheit für die Temperatur. Gemeint ist also der Lichtton oder die Farbtemperatur des abgestrahlten Lichtes. Es klingt kompliziert, bedeutet im Grunde aber nur: je höher der Wert in Kelvin, desto heller das Licht. Der Mensch jedoch empfindet dabei paradox: helles Licht über 5.300 K erscheint uns „kalt“.

Unter den modernen Energiesparlampen, sollte man meinen, gibt es dicke, dünne, längliche und … - doch weit gefehlt. Sie tragen sogar Namen wie „Globeform“, „Softone“, „Kerzenform“, „Circular“ und sogar „Genie“. Habe ich mir als Leuchtmittelkäufer eine ungefähre Vorstellung erarbeitet, welche Form zu Hause gebraucht werden könnte, heißt es, sich über den Sockel zu informieren. Immerhin will man ja nicht dumm dastehen, wenn der Verkäufer fragt „Soll es E 14 oder E 27 sein? Oder brauchen Sie vielleicht R 80 oder GU 10?“ Das Mindeste, was man also über den Sockel wissen muss, heißt: Ist er zum Einschrauben – großes oder kleines Gewinde – zum Einstecken oder zum Einrasten? Der Fachverkäufer bekommt dann wenigstens eine leise Ahnung, was man meinen könnte.

Eine der unverzichtbaren Lektionen beim Einkauf moderner Leuchtmittel dreht sich um deren Helligkeit. Dafür ist es ratsam, einen Blick auf die Watt-Lumen-Karte werfen. So etwas besitzen Sie gar nicht? Schlecht für Sie, wenn der Hersteller auf der Verpackung nur vermerkt hat, dass sein Produkt mit 220 Lumen strahlt. Selbst wenn Sie das für viel Leuchtkraft halten, sie entspricht nur einer 25-Watt-Birne; ein „Strahlemann“ von 1.350 Lumen entspricht etwa einer 100-Watt-Birne. Bald werden wir uns nur noch an der Maßeinheit Lumen orientieren und die „Wattzahl“ wird künftig nicht mehr auf der Verpackung erscheinen. Die Glühbirne wird bald vergessen sein, denn sie erschien für das Energiespar-Zeitalter zu ineffektiv. Ihr wird vorgeworfen, nur etwa 10 - 20% der elektrischen Energie in Licht umwandeln zu können, den Rest verschleudere sie als Wärme.

Moderne Energiesparlampen verfügen über eine weitere nützliche Eigenschaft: Sie halten deutlich länger als die alte Glühbirne. Wenn bei den etwas teureren Produkten eine kurze Zeit zwischen dem Einschalten und dem Aufleuchten vergeht, ist das eher ein Zeichen für Güte: eine Vorheizfunktion sorgt für schonendes Zünden, was die Lebensdauer noch verlängert. Ein häufiges Ein- und Ausschalten ist deshalb längst nicht mehr schädlich, wie das bei älteren Lampen noch der Fall war. Selbst das Dimmen ist heute möglich, wenn man speziell dafür geeignete Energiesparlampen erwirbt. Auch für sie gibt es das Energielabel der Europäischen Union, das wir beispielsweise von Waschmaschinen kennen; die Spanne reicht hier ebenfalls vom A mit grünem Balken (sehr wirtschaftlich) bis hin zum roten G (nutzt die Energie wenig wirkungsvoll).

Eine winzige Auswahl an Leuchtmitteln; wer sich im riesigen Angebot der großen Baumärkte zurechtfinden will, muss sich genau überlegen, welche Art von Energiesparlampe er benötigt.


Toom Baumarkt

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